 |
Themenwebsites Medizin A - Z
im Info-Netzwerk Medizin 2000
2.1.2026
|
|
|
Quelle:
Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung Klinikum
der Universität München
Berauschend
und gefährlich - Kava-Kava-Allergie
Wenngleich
im Juni 2002 - nach der Meldung an das Bundesinstitut für
Arzneimittel- und Medizinprodukte von zahlreichen und zum Teil
schwersten Leberschädigungen - in Deutschland der Vertrieb
von Kava-haltigen Medizinprodukten verboten wurde, stellen sich
in deutschen Praxen und Kliniken nach wie vor Patienten vor, bei
denen eine Kava-Kava-Allergie diagnostiziert wird. Durch Auslandreisen
und vor allem den Internet-Versand sind diese Produkte leicht
zugänglich.
Die psychoaktive Wirkung von Kava (Piper methysticum) ist auf
den Südseeinseln bereits seit Jahrtausenden bekannt. Dort
wird aus dem getrockneten Wurzelstock mit Wasser oder Kokosmilch
ein berauschendes Getränk zubereitet, das bei zeremoniellen
Handlungen und sozialen Ereignissen Verwendung findet. In Europa
und den USA erfreuen sich Kava-Extrakte (meist Kava-Kava genannt)
als pflanzliches Beruhigungsmittel großer Beliebtheit. Kava
enthält unterschiedliche Kavapyrone, denen angstlösende,
beruhigende und schmerzstillende Wirkungen nachgesagt werden.
Eine bekannte Nebenwirkung des häufigen Kava-Konsums auf
den Südseeinseln ist die Kava-Dermatose. Hierbei kommt es
zur großflächigen, schuppenartigen Verhornung der Haut
(Ichthyosis), Verdickungen der Hornschicht (Hyperkeratosen) und
Bindehautentzündungen (Konjunktivitis). Sie gilt als Statussymbol,
da die häufige Teilnahme an Kava-Zeremonien nur Priestern
und hochgestellten Persönlichkeiten möglich ist. Die
Pathogenese dieser Erkrankung ist bisher unbekannt. Als mögliche
Ursachen werden eine Ansammlung der pflanzlichen Flavopigmente
der Kava-Laktone, eine chronische allergische Dermatitis, eine
persistierende Lichtreaktion sowie eine Störung des Cholesterolmetabolismus
diskutiert.
Der
Gebrauch von Kava-Extrakten in Europa und auch in den USA ist
in den letzten Jahren stark in die Kritik geraten, da in mehreren
Fällen schwere und zum Teil tödliche Nebenwirkungen
im Zusammenhang mit der Einnahme von Kava-haltigen Extrakten aufgetreten
sind. Diese drückt sich meist in stark juckenden Exanthemen
aus, die sich vom Gesicht auf den Hals und den Stamm ausbreiteten.
Ein hämatogenes allergisches Kontaktekzem nach Einnahme von
Kava ist eine seltene, aber schwere Nebenwirkung, die meist nach
kurzer Einnahmezeit auftritt. Das wichtigste diagnostische Verfahren
bei Verdacht auf ein allergisches Kontaktekzem durch Kava ist
der Epikutantest. Nach Beendigung des Kava-Konsums und mehrtägiger
Behandlung mit Kortison kommt es zu einer schnellen Besserung
des Hautbefunds und einer vollständigen Abheilung nach etwa
vier Wochen.
|
[an error occurred while processing this directive]
Werbung im Info-Netzwerk Medizin 2000
Nachfolgend haben im Gesundheitswesen tätige Personen, Organisationen und Unternehmen die Möglichkeit,
über ihre besonderen Kompetenzgebiete, Produkte und Dienstleistungen
zu informieren , bzw. für diese zu
werben.
Anzeige
Weltweit helfen viele ehrenamtlich tätige
Idealisten mit Hilfe der
kostenlosen Smartphone-App Be My Eyes sehbehinderten,
bzw. blinden Menschen - innerhalb weniger Sekunden und in über hundert Sprachen - die Tücken des Alltags besser zu
meistern.
mehr lesen
(WIKIPEDIA in deutscher Sprache)
Anzeige
Was Sie schon immer über die
Antibabypille
wissen wollten
Das Angebot an oralen Kontrazeptiva (die "Pille") ist groß. Jede Frau hat daher die Möglichkeit, sich die zu ihrer Lebenssituation passende
Antibabypille verordnen zu lassen.
Quelle:Info-Netzwerk Medizin 2000-de, www.antibabypille.info, 2025
Nicht invasive Analysen der Ausatemluft helfen bei der Diagnostik und dem Therapie-Management
von Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD.
Das
Medizintechnik-Unternehmen
Specialmed hat sich auf Atemgas-Analysen spezialisiert und bietet
Therapeuten und betroffenen Patienten kleine,
leicht zu bedienende
Atemgas-Analyse-Geräte an.
Schwerpunkte der Anwendung sind der zum
Management einer Asthma- und COPD-Therapie geeignete
FeNO-Atemtest
- und
der
H2-Atemtest
der eine schnelle und unkomplizierte Diagnose einer
Laktose-Unverträglichkeit dient.
Nützlich ist auch der ToxCO-II- Atemtest,
da er die Erkennung von
leicht zu übersehenen, lebensbedrohlichen Kohlenmonoxid-Vergiftungen
ermöglicht.
Dieser Test unterstützt auch die
Rauchenentwöhnung
und senkt bei
Ex-Rauchern das ständig vorhandene Rückfall-Risiko.
Wichtige Info-Links:
Anzeige Es gibt keine allgemein wissenschaftlich anerkannten Regeln welche Lebensmittel
in welcher Kombination, bzw. Menge gesund sind - und welche nicht. Man kann den Eindruck gewinnen, dass jeder "Experte" eine individuell unterschiedliche Auffassung
von bestimmten Themen hat . Die wissenschaftlichen Erkenntnisse widersprechen einander und
die Ansichten variieren erheblich. Auf der Website
www.medizin-2000.de/gesunde-ernaehrung versuchen wir unsere Besucher durch unvoreingenommene Informationen in die Lage zu versetzen, sich trotz des
vorherrschenden Datenchaos ein praxistaugliches eigenes Urteil zu bilden.

Anzeige Die angeblich weite Verbreitung von
Penicillin-Allergien, behindert die medikamentöse Behandlung von bakteriell bedingten Infektionen.
Die vom Patienten erinnerte Diagnose wird
selten überprüft und ist oft (bis
zu 90%?) falsch.
Sie führt zum unnötigen Einsatz
von teuren Reserve-Antibiotika und
fördert die Entwicklung weiterer Antibiotika-Resistenzen.
Preisgünstiges Penicillin könnte
nach erfolgtem Test, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen, verordnet werden. Die
häufige Fehldiagnose
"Penicillin-Allergie"
führt zum unnötigen,
kontraproduktiven Einsatz teurer Reserve-Antibiotika. Auf der Website
www.allergietherapie.de/penicillinallergie
können sich Betroffene weiter informieren.
|
|
|
zum Seitenanfang
|
|
[an error occurred while processing this directive]
|
|