COVID-19-THERAPIE MIT REMDESIVIR

Eine Hersteller finanzierte Studie liefert übertrieben positiv dargestellte Resultate

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2.1.2026


 

Expertenmeinung:  Es ist möglicherweise eher von Vorteil,  wenn ein Staat derzeit aufgrund der egoistischen Masseneinkäufe durch die USA kein Remdesivir erwerben kann. Das eingesparte Geld wird dann an anderen Stellen des Covid-19-Managements effektiver eingesetzt werden.

"Wer die Geschichte nicht kennt,  ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Diesen bekannten Aphorismus zitiert der renommierte und weltweit bekannte Epidemiologe James M Brophy, Professor of Medicine & Epidemiology (McGill University) McGill University Health Center, im Fachjournal  British Medical Journal im Zusammenhang mit der im Guardian veröffentlichten Meldung, dass die USA die Weltproduktion von Remdesivir aufgekauft habenDiese Hamsterkäufe führten dazu,  dass sich unter anderem die Europäer am Ende der Warteschlage für das pro Behandlung mit 3000 US$ zu Buche schlagende Remdesivir wiederfinden.
Professor Brophy
betonte, dass dies wahrscheinlich eine gute Nachricht sei. Er erinnnert daran, dass es bisher keine wissenschaftliche Studie gibt, in der für die Remdesivir-Therapie eine verkürzte Krankenhausaufenthaltszeit oder gar eine erniedrigte Covid-19-Sterblichkeit zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte.
Die hemdsärmelig egoistische Handlung der USA basiert auf einer kleinen im New England Journal of Medicine  veröffentlichten Studie , an der in der Theorie 1.063 positiv auf SARS-CoV-2 getestete Patienten teilgenommen hatten  - von denen aber letzten Endes nur 255 Patienten randomisiert wurden, so dass ihre Daten in der Studie ausgewertet werden konnten.
In der Remdesivir-Gruppe (sog.  Verumgruppe) trat eine Besserung der Covid-19 Erkrankung nach 11 Tagen (114 Patienten wurden randomisiert) auf - im Gegensatz  zur Placebo-Gruppe (141 Patienten randomisiert) mit  14 Tagen.
Professor Brophy
beurteilt diese kleine Studie mit grossen Vorbehalten, und bezweifelt den Sinn der teuren Remdesivir-Behandlung.

Erfahrungsgemäß liefern Studien, die von der Herstellerfirma eines geprüften Medikaments finanziert wurden,  oft verfälschte Ergebnisse. Ungünstig wirkt es sich auf die Datenqualität auch aus,  wenn eine Studie,  bzw. die die Verblindung der Therapiezweige vorzeitig abgebrochen wurde.
Diese qualitätsmindernden Faktoren treffen auf die von Professor Brophy kritisierte Studie zu. Eine nahezu zeitgleich durchgeführte, unabhängig finanzierrte und im Fachblatt The Lancet veröffentlichte, Studie hatte Remdesivir keine positive Wirkung bestätigen können.

Professor Brophy erinnert in diesem Zusammenhang an die sinnlos aus dem Fenster hinausgeworfenen Milliarden, die vor Jahren von vielen Regierungen für das nahezu wirkungslose Virostatikum Tamiflu (Oseltamivir) ausgegeben worden waren.  Wenn sich Regierungen nicht mehr mit Schrecken an diese sinnlose Investition in ein nahezu wirkungsloses Medikament erinnern, dann sind sie - so Professor Brophy -  dazu verdammt, Ähnliches nochmals zu erleben.

mehr lesen (in englischer   Sprache)
Quelle: British Medical Journal, 6.7.2020
mehr lesen ((in deutscher   Sprache)
Quelle: New England Journal of Medicine,  22.5.2020
mehr lesen ((in deutscher   Sprache)
Quelle: Lancet, 29.4.2020













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