Dr.med. M.Baumgartner, Autor des Info-Netzwerk Medizin 2000, kommentiert in diesem Editorial im Zusammenhang mit KI, den aktuellen
Stand der Dinge - das Pro und Kontra
KI - eine
"Büchse der Pandora"?
Werden KI-Anwendungen in der Medizin von Patienten schon bald als intelligenter
-und
aufgrund eines gefälligen und schmeichelden Sprachmodus -als "empathiefähiger"
und kompetenter als Ärzte aus Fleisch und Blut
empfunden ?
Skeptiker und Philosophen warnen, dass von der KI Gefahren ausgehen, die den Fortbestand der Menschheit gefährden können - auf gleicher
Alarm-Stufe, wie die Gefahren, die von Überbevölkerung, einem drohenden Atomkrieg, von Pandemien oder dem sich wandelndem
Weltklima ausgehen.
Es hat zumindest den Anschein, als wären sich die
KI-Expertinnen und -Experten darin einig, dass vor der breiten Anwendung von
künstlicher Intelligenz erst einmal eine Periode intensivsten Nachdenkens die Schaffung risikosenkender gesetzlicher Rahmenbedingungen
stehen sollte.
Mir fällt es aber derzeit schwer auch nur einen Politiker zu benennen, dem ich die Lösung dieser
aanspruchsvollen Aufgabe zutrauen möchte - sind sie doch oft schon
am Erlernung eines Berufs
gescheitert - oder am erfolgreichen Abschluss
eines Studiums oder einer simplen Dissertation. Oder
an beidem.
Aussenstehenden drängt sich daher derzeit der deprimierende Verdacht auf, dass die Menschheit, bzw. die eigentlich zuständigen "Experten", einfach nicht
gebildet, intelligent
und unkonventionell denkend genug sind, um dieses noch nie dagewesene Problem gedanklich zu durchdringen und sinnvolle Regelwerke auch nur
zur konzipieren und dann zur öffentlichen Diskussion
zu stellen.
Die geforderte breite Diskussion mit offenem
Ausgang kann dem Anschein nach nicht stattfinden, da offensichtlich zu wenige Menschen das Problem in seinen breitgefächerten
Dimensionen auch nur ansatzweise intellektuell
verstehen - das gilt für bildungsferne und bestenfalls durchschnittlich intelligente Wähler und Gewählte gleichermaßen.
Möghlicherweise gibt es in Deutschland nur einige Dutzend Menschen, die eine "breite Diskussion" führen könnten? Oder sind es gar weniger? Und ist eine "breite
Diskussion" überhaupt denkbar, an der
aufgrund ihrer geistigen Unzulänglichkeit nur wenige sachkundige Menschen teilnehmen können?
Und wer ist gar geeignet, um die
selbsternannten "Experten", bzw. deren
strategische Überlegungen, kontrollieren zu können?
Dessen ungeachtet wird auf vielen Ebenen zum Thema KI planlos experimentiert und
"geforscht". Unübersehbar steht die
menschliche Gier - das Streben nach Gewinn und
Macht ganz im Vordergrund des Geschehens.
Dabei deutet sich an, dass KI möglicherweise bestimmte Berufsgruppen
nicht als Hilfsmittel unterstützen wird, sondern dass
sie - wenn die Büchse der Pandora erst einmal
voll geöffnet ist - möglicherweise seit
Jahrtausenden angesehene Berufe einfach
ausradieren wird.
Berufe, die heute noch als stabile Säulen unserer Kultur gelten. Besonders gefährdet sind akademische Berufe wie Ärzte, Notare, Architekten, Programmierer bzw.
Rechtsanwälte. Ist es denkbar, dass in nicht allzu ferner Zukunft weniger als 1% der Akademiker damit beschäftigt sein wird, jene KI-Anwendungen weiter zu optimieren,
die sie letztendlich überflüssig machen werden?
In jüngster Zeit deuten erste
wissenschaftliche Untersuchungen darauf hin,
dass von KI-Software "belebte" Roboter dem
Anschein nach Patienten mit mehr "Empathie"
und unendlicher Geduld beraten als Ärzte aus
Fleisch und Blut - und daher von den Patienten
als kompetenter als die Ärztinnen unf Ärzte
der Vergleichsgruppe erlebt werden.
Oder dass in der Medizin-Diagnostik (z.B. der Radiologie
oder Dermatologie) bestimmte, auf KI basierende Hilfsprogramme mehr zutreffende Diagnosen stellen, als die menschlichen
Diagnostiker, die sie eigentlich nur von zeitraubenden Routinearbeiten entlasten sollen.
Mir drängt sich jedenfalls der Eindruck auf, dass es höchste Zeit ist, dass alle Alarmsirenen im Land Laut geben. Doch erst kürzlich fiel der Öffentlichkeit wieder
einmal auf, dass die benötigten Warnsirenen in zahllosen Gemeiden längst dem Rotstift zum Opfer gefallen sind.
Und wenn zahllose Schüler die Schulen verlassen ohne richtig lesen und schreiben zu können - und Studenten zu ungebildet sind, um Basisvorlesungen
folgen zu können, dann muß man wohl befürchten, dass auch keine
kompetenten KI-Experten nachwachsen werden.
Wozu brauchen wir über viele Jahre weitergebildete Dermatologen, wenn spezialisierte KI-Software schon bald schwarzen Hautkrebs und andere Hautkrankheiten zuverlässiger
erkennen kann als die Hautärzte selbst?
Wenn daraufhin KI-Anwendungen optimale Therapien vorschlagen, deren Erfolge wiederum von KI-Software "objektiv" bewertet werden?
Theoretisch könnte in einem einzigen
staatlichen Institut die bundesweit anfallende
Melanom-Diagnostik durchgeführt werden. Und in
der Peripherie fertigen dann nicht etwa
Hautärzte die mit KI zu analysierenden Bilder
an, sondern medizinisch-technische
Assistentinnen und Assistenten, die
hochentwickelte Kameras mit einem einzigen
Knopfdruck bedienen. Pardon - aber kann man
das nicht auch Affen beibringen wenn es
möglich ist, weniger intelligente Katzen so
abzurichten, dass sie ein für Menschen
konzipiertes WC benutzen.
Die über "sein oder nicht-sein" mitentscheidenden Anamnesen werden von den Patienten selbst durch simples Ankreuzen auf Computer lesbaren Vordrucken
dokumentiert. Später werden verdächtig erscheinende Hautproben von OP-Robotern entnommen und von anderen Maschinen für die Histologie aufbereitet
, um von einer
weiteren spezialisierten KI-Anwendung beurteilt zu werden.
Natürlich machen Software-Tools Fehler. Aber
dies ist auch bei Menschen alles andere als
ausgeschlossen.
Ärzte helfen nur noch dann aus, wenn der IQ der Patienten nicht ausreicht, um die Vordrucke zu verstehen und richtig auszufüllen. Oder wird selbst
diese Aufgabe von spezialisiertem Assistenz-Personal übernommen?
Was sollen die Ärzte dann noch machen - Mediziner, die vielleicht noch auf 10% des Wissens zeitnah
zurückgreifen können, das sie zum Staatsexamen auswendig gelernt hatten. Und diese Erinnerungssplitter sind zum Teil längst veraltet. Das sind düstere Aussichten
für die Jungen.
Die heute noch beschworene Angst vor Fehldiagnosen wird gegenstandslos, wenn man aufgrund wissenschaftlicher Daten erkannt hat, dass die KI-Anwendungen weniger Fehler
machen als die jeweiligen menschlichen "Experten". Wer will dann noch Ärzte aus Fleisch und Blut an sich heranlassen? Und was können Ärzte, was medizinisches
Assistenzpersonal nicht nach kurzer Einarbeitungszeit auch kann?
Sicher sind Erfahrungen extrem wichtig - doch
wer kontrolliert, dass sich die Erinnerungen
auf Fakten und nicht ideologisch geprägte
Vorurteile beziehen.
Irren ist nicht nur menschlich - sondern auch die Programmierer der KI-Anwendungen
irren sich gelegentlich - oder sogar öfter.
Blindes Vertrauen wäre fahrlässig.
Doch wer versteht die KI-Anwendung so gut, dass er Fehler lokalisieren und korrigieren kann?
Für die betroffenen Patienten ist es ohne praktische Bedeutung, wer oder was den Fehler gemacht hat.
Und es kommt erschwerend hinzu, dass die einmal funktionierende KI-Software wahrscheinlich leichter zu optimieren ist als der Wissensstand menschlicher Spezialisten
im fortgeschrittenen Lebensalter.
Es drängt sich die Frage auf, wozu wir noch Radiologen benötigen, wenn diese wissenschaftlich bewiesen bei der Bewertung von Röntggenbildern mehr Fehler machen als
eine sorgfältig mit Rohdaten gefütterte KI-Diagnose-Anwendung?
Wer wird sich noch vertrauensvoll von Ärzten beraten lassen, wenn er aus den Medien erfahren hat, dass KI-Software qualitativ hochwertigere Ratschläge erteilt als
ein Arzt - und dies auch noch in einer Form, die von vielen Patienten als
geduldig und "empathisch" empfunden wird?
Computer sind im Gegensatz zu Ärzten nie gestresst, übermüdet oder in Zeitnot
- und sie müssen für den eigenen Erhalt auch
kein Geld verdienen.
Fragen über Fragen - und wer soll diese stellen und zufriedenstellend beantworten?
Die derzeit übliche Vogel-Strauß-Politik nach dem Motto "Es wird schon nicht so schlimm werden wie Pessimisten befürchten ist ein Zeichen der Hilflosigkeit und wahrlich keine zielführende Problem-Lösung.
Dr. med. M. Baumgartner
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Künstliche Intelligenz in der Medizin - ein YouTube-Video-Beitrag
Der KI-Campus ist ein vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes F&E-Projekt. Er ist seit Juli 2020 als Beta-Version öffentlich
verfügbar.
Informationen zum Thema
Künstliche Intelligenz (KI) in der Medizin
Künstliche Intelligenz (KI) in der Medizin
Hilft die Kommunikation mit einer KI Software gegen die Einsamkeitskrise?
Das Autorenteam Susan C Shelmerdine, Röntgenärztin und Matthew M Nour, Psychiater, haben sich im Fachblatt
British Medical Journal aus Anlaß des christlichen Weihnachtsfests mit den verschiedenen Aspekten der Nutzung
einer KI Software in der Medizin beschäftigt.
Insbesondere versuchten sie mit Hilfe der bereits vorliegenden wissenschaftlichen Daten herauszufinden, wie sich die KI auf
individueller Ebene auf die Bewältigung der Einsamkeitskrise auswirkt.
Es stellt sich derzeit die Frage, ob der Kontakt mit einer KI unter Einsamkeitsgefühlen leidenden Menschen bei der Bewältigung dieses
belastenden Psycho-Leidens tatsächlich helfen kann? Oder wird die Einsamkeit noch größer?
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal, 11.12.2025/h6>
AI in der Medizin, Fluch oder Segen, Hilfe oder Risiko?
Und was sind überhaupt KI ChatGPT, Copilot, GenAI und LLMs?
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Bayerisches Ärzteblatt 4/2023
Fraunhofer-Institut:
Künstliche Intelligenz in der Medizin
Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI) verändern rasant das Gesundheitswesen. In Kliniken, Krankenhäusern,
REHA inrichtungen und Arztpraxen sind die elektronische Patientenakte (ePA), Datenmanagementsysteme, KI-gestützte Auswertungen,
Vorhersagen und Ressourcenplanung, Roboterassistenten im OP, intelligente Assistenten und viele weitere Technologien auf dem Vormarsch.
Ärztinnen und Ärzte, Gesundheitsfachkräfte, Patientinnen und Patienten werden zunehmend durch kognitive Systeme unterstützt.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS
Können Herzinfarkte mit Hilfe von KI-Algorithmen schneller und zuverlässiger diagnostiziert werden als durch spezialisierte Ärzte?
Lassen sich so vielleicht in Zukunft viele Menschenleben retten?
Weltweit werden pro Jahr mindestens 50 Millionen Patienten mit Brustschmerzen in die Notaufnahme eingewiesen. Handelt es
sich in diesen Fällen um einen Herzinfarkt?
Das US-Unternehmen Powerful Medical kündigt kündigt die Einführung des Produkts „Queen of Hearts“ auch
in Deutschland an - einem zertifizierten KI-Algorithmus für medizinische Geräte, der einen Meilenstein bei der Erkennung und
folglich rechtzeitigen Behandlung von akuten obstruktiven Herzinfarkten darstellen soll, akute Herzmuskelschädigungen, die
als „Akuter kklusions-Myokardinfarkt“ (OMI) bezeichnet werden.
Kardiologen hoffen, dass sich die 20-40% falschen Herzkatheter-Aktivierungsraten mit Hilfe der KI deutlich absenken
lassen - was zu Millionen Einsparungen führen würde.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:werbende Presseerklärung
von Powerful Medical,20.11.2023
Künstliche Intelligenz in der Medizin:
KI-Software diagnostiziert anhand von Fotos der menschlichen Netzhaut Augenkrankheiten aber auch
Parkinson
Für die KI-Diagnosesoftware RETFound hat ein Forscherteam 1,6 Millionen Fotos der menschlichen Netzhaut analysiert und ist
nun dieser KI-Anwendung in der Lage, bestmmte Augenkrankheiten aber auch Parkinson zu erkennen, bzw. das Risiko für bestimmte
Krankheiten abzuschätzen.
Dr. Pearse Keane, Augenarzt am Moorfields Eye Hospital in London und Koautor der in Nature veröffentlichten
Studie nennt RETFound ein KI-Basismodell, da es möglicherweise relativ einfach für anderen Diagnoseverfahren wie MRT
oder CT angepasst werden kann.
Die Forscher haben den Basiscode der Software öffentlich zugänglich gemacht und laden Forscher auf der ganzen Welt dazu ein, diese für
andere Krankheiten und Weltgegenden individuell anzupassen.
Natürlich hat diese strategische Ausrichtung auch Schattenseiten. So könnten eventuelle Fehler in der Augen-Software unbemerkt auch in
andere Varianten eingeschleppt werden. Vorsicht ist also geboten.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, Übersetzung
eines nature-Artikels, 15.9.2023
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Nature, 13.9.2023
Künstliche Intelligenz (KI-Software) unterstützt beim Mammografie-Screening die Röntgenärzte, die die Bilder auswerten
Normalerweise werden die beim Brustkrebs-Screening in großer Zahl anfallenden Mammografie-Aufnahmen in den USA durch zwei spezialisierte
Radiologen ausgewertet.
Doch der zunehmende Mangel an spezialisierten Ärztinnen und Ärzten und deren Arbeitsüberlastung zwingt zu Überlegungen, wie man die
Auswertungs-Abläufe ohne Qualitätseinbußen den veränderten Rahmenbedingungen anpassen kann.
Jetzt wurde in einer im Fachblatt JAMA veröffentlichten Studie untersucht, ob die Qualität der Diagnosen darunter leiden würde,
wenn nur noch ein ärztlicher Spezialist - dafür aber unterstützt durch KI-Diagnose-Software - die Mammografie-Aufnahmen bewertet.
Es zeigte sich, dass die Zahl zutreffender Diagnosen in der Gruppe der mit KI-Software unterstützten Einzel-Diagnostiker nicht kleiner
war als in der konventionell mit zwei Radiologen besetzten Kontrollgruppe.
Durch den Ersatz eines Radiologen durch die bewährte KI-Diagnose-Software lassen sich nahezu 50% der extrem hohen Screening-Kosten
einsparen. Ebenso wird die Arbeitsbelastung der ärztlichen Spezialisten deutlich vermindert.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 16.8.2023
KI - künstliche Intelligenz -
unterstützt immer häufiger zeitlich
überlastete Röntgenärzte bei der
Diagnostik. Gelegentlich liefert die
Software sogar bessere Ergebnisse
als die Radiologen selbst.
In immer mehr wissenschaftlichen
Studien wird untersucht, wie
zuverlässig auf
künstlicher Intelligenz KI
basierende Software bei der
Beurteilung der existierenden
bildgebenden Verfahren zu richtigen
Diagnosen kommt.
In einigen Studien schneidet KI bei
der diagnostischen Beurteilung von
mit den unterschiedlichsten
bildgebenden Verfahren wie Röntgen,
Computer Tomografie,
Magnet-Resonanz-Tomografie und
Ultraschall gewonnenen Bildern sehr
gut ab.
KI kommt schneller und
in einigen Fällen sogar qualitativ
besser als die Radiologen zu den
richtigen Diagnosen.
Daher stellt sich sich in den
betroffenen Fachkreisen die bange
Frage: Macht der Kollege
Computer möglicherweise schon in
naher Zukunft viele Röntgenärzte
überflüssig?
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of
Medicine, 25.5.2023
Wird der Arztberuf in Zukunft
überflüssig - zumindest in
Teilbereichen mit viel "sprechender
Medizin"?
Eine "ärztliche Beratung" von
fragenden Patienten durch einen AI
Chatbot erwies sich der
üblichen Beratung durch echte Ärzte,
beim stellen identischer Fragen,
qualitativ und sogar gefühlsmäßig
als haushoch überlegen.
Im Fachblatt JAMA Internal
Medicine wurde eine Studie
veröffentlicht, in der Forscher
untersuchten, ob künstliche
Intelligenz möglicherweise in
Zukunft eine persönliche ärztliche
Beratung ersetzen kann - zur
Zufriedenheit der Patienten -und
natürlich ohne Qualitätseinbußen.
Von den Experten wurden Fragen
und Antworten ausgewertet, die im
Forum eines sozialen Netzwerks
(Reddit’s r/AskDocs) gestellt
und von einem Chatbot bzw.
approbierten Ärzten beantwortet
worden waren. Zum Vergleich
wurden die gleichen Fragen in
einem zweiten Forum geposted und von
einem Chatbot beantwortet.
Eine Gruppe von begutachtenden
Medizin-Profis bewertete die
Antworten einmal nach deren
medizinisch-wissenschaftlicher
Qualität und zweitens nach dem Grad
der in den Antworten zum Ausdruck
gebrachten Empathie (“the empathy or
bedside manner provided” ).
Die
Ergebnisse waren eindeutig -und
extrem alarmierend. Die
Beratung durch den Chatbot war der
Beratung durch die Ärzte qualitativ
deutlich überlegen. Die Antworten
waren länger und die Qualität der
Chatbot-Antworten wurde von den
Gutachtern im Vergleich zu den
Arzt-Antworten in 78% der
Fälle als qualitativ überlegen
bewertet
Und als es um die in den Antworten
erkennbar ausgedrückte Empathie
ging, war der Unterschied noch
gravierender. Hier wurden die
Chatbot-Antworten im Vergleich zu
den Arzt-Antworten zehnmal so
häufig beim gezeigten Mitgefühl als
deutlich überlegen eingestuft. Ein
vernichtendes Urteil für die in der
Studie bewerteten Ärzte aus Fleisch
und Blut.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Internal Medicine
,10.5.23
Vollbracht:
Digitalisierung des deutschen
Gesundheitssystems ist einen Schritt weiter
Minister Karl Lauterbachs
elektronische Patientenakte ist nun
geltendes Gesetz.
Nach langem Ringen beschloß der
Bundestag zwei Gesetze, um das
Gesundheitssystem zu digitalisieren.
Wem kommt das zugute - fragt der
Spiegel.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online,14.12.2023
Hier haben im Gesundheitswesen tätige Personen, Organisationen und Unternehmen die Möglichkeit,
auf ihre Kompetenzgebiete, Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen.
Weltweit helfen viele ehrenamtlich tätige
Idealisten mit Hilfe der
kostenlosen Smartphone-App Be My Eyes sehbehinderten,
bzw. blinden Menschen - innerhalb weniger Sekunden und in über hundert Sprachen - die Tücken des Alltags besser zu
meistern.
mehr lesen
(WIKIPEDIA in deutscher Sprache)
zum Download und zur Anmeldung
(App-Website in englischer Sprache)
Was Sie schon immer über die
Antibabypille
wissen wollten
Das Angebot an oralen Kontrazeptiva (die "Pille") ist groß. Jede Frau hat daher die Möglichkeit, sich die zu ihrer Lebenssituation passende
Antibabypille verordnen zu lassen.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Info-Netzwerk Medizin 2000-de, www.antibabypille.info, 2025
Nicht invasive Analysen der Ausatemluft helfen bei der Diagnostik und dem Therapie-Management
von Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD.
Das
Medizintechnik-Unternehmen
Specialmed
hat sich auf Atemgas-Analysen spezialisiert und bietet
Therapeuten und betroffenen Patienten kleine,
leicht zu bedienende
Atemgas-Analyse-Geräte an.
Schwerpunkte der Anwendung sind der zum
Management einer Asthma- und COPD-Therapie geeignete FeNO-Atemtest - und
der
H2-Atemtest,
der eine schnelle und unkomplizierte Diagnose einer
Laktose-Unverträglichkeit
dient.
Nützlich ist auch der ToxCO-II- Atemtest, da er die Erkennung von
leicht zu übersehenen, lebensbedrohlichen Kohlenmonoxid-Vergiftungen ermöglicht.
Dieser Test unterstützt auch die Rauchenentwöhnung
und senkt bei Ex-Rauchern das
ständig vorhandene Rückfall-Risiko.
Wichtige Info-Links:
Website Specialmed
Atemgas Analysen
Atemgas Analyse Geräte
Nobreath für den FeNo-Atemtest
Gastrolyzer für den H2 Atemtest
Smokerlyser u.a. für die Raucherentwöhnung

Unabhängige Informationen zu Ihrer Gesundheit - ohne Einflussnahme
von Industrie, Behörden oder Lobbyisten - und natürlich
ohne Werbung
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Immer mehr im Gesundheitssektor
engagierte Unternehmen haben die Marktlücke "Kater nach Alkoholexzess" entdeckt und vermarkten
die unterschiedlichsten Produkte,
die den gefürchteten "Alkohol-Kater" verhindern sollen.
Am bekanntesten ist das Produkt
Myrkl des schwedischen Probiotika-Herstellers
De Faire Medical.
Myrkl ist ein
Nahrungsergänzungsmittel, das die
Wirksubstanz
AB001
enthält, die dafür sorgt,
dass der im Blut enthaltene Alkohol
bereits im Darm durch Aufspaltung
"entschärft" wird - also bevor er
die Leberzellen erreichen und
schädigen kann - und bevor die
Spaltprodukte einen mit Kopfschmerz
und Übelkeit verbundenen "Alkohol-Kater"
auslösen können.

Wenn das
Vitamin Folsäure fehlt, können Kinder
mit lebensgefährlichen Missbildungen zur Welt kommen
Ein Mangel am Vitamin Folsäure sollte
daher sicherheitshalber schon vor Beginn einer
Schwangerschaft durch die Einnahme von
freiverkäuflichen
Folsäure-Tabletten
ausgeglichen werden.
Grausame Tierversuche:
Noch immer leiden Millionen von Tieren aufgrund medizinisch sinnloser Tierversuche, deren Ergebnisse
nicht auf den Menschen übertragbar sind.
Besonders inhuman und moralisch verwerflich sind Versuche an Affen,
die zur Familie der Primaten
gehören -
den engsten Verwandten der Menschen.
Das
Deutsche Zentrum zum Schutz von Versuchstieren
(Bf3R)hat die Tierversuchszahlen für das Jahr 2023 veröffentlicht.
Insgesamt wurden 3.501.693 Tieren statistisch erfasst - darunter 1.456.562 Tiere, die direkt in Versuchen
eingesetzt wurden. Für den bundesweit tätigen Verein
"Ärzte gegen Tierversuche" (ÄgT) sind die neuen Daten ein
abermaliger erschütternder Weckruf.
mehr sehen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Pressemitteilung Ärzte gegen Tierversuche,
12.12. 2024
Künstliche Intelligenz in der Medizin
Das US-Unternehmen Powerful Medical kündigt kündigt die Einführung des Produkts „Queen of Hearts“ auch in Deutschland an - einem zertifizierten KI-Algorithmus für medizinische Geräte, der einen Meilenstein bei der Erkennung und folglich rechtzeitigen Behandlung von akuten obstruktiven Herzinfarkten darstellen soll, akute Herzmuskelschädigungen, die als „Akuter kklusions-Myokardinfarkt“ (OMI) bezeichnet werden.
Kardiologen hoffen, dass sich die 20-40% falschen Herzkatheter-Aktivierungsraten mit Hilfe der KI deutlich absenken lassen - was zu Millionen Einsparungen führen würde.
KI-Software diagnostiziert anhand von Fotos der menschlichen Netzhaut Augenkrankheiten aber auch Parkinson
Dr. Pearse Keane, Augenarzt am Moorfields Eye Hospital in London und Koautor der in Nature veröffentlichten Studie nennt RETFound ein KI-Basismodell, da es möglicherweise relativ einfach für anderen Diagnoseverfahren wie MRT oder CT angepasst werden kann.
Die Forscher haben den Basiscode der Software öffentlich zugänglich gemacht und laden Forscher auf der ganzen Welt dazu ein, diese für andere Krankheiten und Weltgegenden individuell anzupassen.
Natürlich hat diese strategische Ausrichtung auch Schattenseiten. So könnten eventuelle Fehler in der Augen-Software unbemerkt auch in andere Varianten eingeschleppt werden. Vorsicht ist also geboten.
Doch der zunehmende Mangel an spezialisierten Ärztinnen und Ärzten und deren Arbeitsüberlastung zwingt zu Überlegungen, wie man die Auswertungs-Abläufe ohne Qualitätseinbußen den veränderten Rahmenbedingungen anpassen kann.
Jetzt wurde in einer im Fachblatt JAMA veröffentlichten Studie untersucht, ob die Qualität der Diagnosen darunter leiden würde, wenn nur noch ein ärztlicher Spezialist - dafür aber unterstützt durch KI-Diagnose-Software - die Mammografie-Aufnahmen bewertet.
Es zeigte sich, dass die Zahl zutreffender Diagnosen in der Gruppe der mit KI-Software unterstützten Einzel-Diagnostiker nicht kleiner war als in der konventionell mit zwei Radiologen besetzten Kontrollgruppe.
Durch den Ersatz eines Radiologen durch die bewährte KI-Diagnose-Software lassen sich nahezu 50% der extrem hohen Screening-Kosten einsparen. Ebenso wird die Arbeitsbelastung der ärztlichen Spezialisten deutlich vermindert.
In einigen Studien schneidet KI bei der diagnostischen Beurteilung von mit den unterschiedlichsten bildgebenden Verfahren wie Röntgen, Computer Tomografie, Magnet-Resonanz-Tomografie und Ultraschall gewonnenen Bildern sehr gut ab.
KI kommt schneller und in einigen Fällen sogar qualitativ besser als die Radiologen zu den richtigen Diagnosen. Daher stellt sich sich in den betroffenen Fachkreisen die bange Frage: Macht der Kollege Computer möglicherweise schon in naher Zukunft viele Röntgenärzte überflüssig?
Eine "ärztliche Beratung" von fragenden Patienten durch einen AI Chatbot erwies sich der üblichen Beratung durch echte Ärzte, beim stellen identischer Fragen, qualitativ und sogar gefühlsmäßig als haushoch überlegen.
Von den Experten wurden Fragen und Antworten ausgewertet, die im Forum eines sozialen Netzwerks (Reddit’s r/AskDocs) gestellt und von einem Chatbot bzw. approbierten Ärzten beantwortet worden waren. Zum Vergleich wurden die gleichen Fragen in einem zweiten Forum geposted und von einem Chatbot beantwortet.
Eine Gruppe von begutachtenden Medizin-Profis bewertete die Antworten einmal nach deren medizinisch-wissenschaftlicher Qualität und zweitens nach dem Grad der in den Antworten zum Ausdruck gebrachten Empathie (“the empathy or bedside manner provided” ).
Die Ergebnisse waren eindeutig -und extrem alarmierend. Die Beratung durch den Chatbot war der Beratung durch die Ärzte qualitativ deutlich überlegen. Die Antworten waren länger und die Qualität der Chatbot-Antworten wurde von den Gutachtern im Vergleich zu den Arzt-Antworten in 78% der Fälle als qualitativ überlegen bewertet
Und als es um die in den Antworten erkennbar ausgedrückte Empathie ging, war der Unterschied noch gravierender. Hier wurden die Chatbot-Antworten im Vergleich zu den Arzt-Antworten zehnmal so häufig beim gezeigten Mitgefühl als deutlich überlegen eingestuft. Ein vernichtendes Urteil für die in der Studie bewerteten Ärzte aus Fleisch und Blut.
Digitalisierung des deutschen Gesundheitssystems ist einen Schritt weiter
Nach langem Ringen beschloß der Bundestag zwei Gesetze, um das Gesundheitssystem zu digitalisieren. Wem kommt das zugute - fragt der Spiegel.
Hier haben im Gesundheitswesen tätige Personen, Organisationen und Unternehmen die Möglichkeit,
auf ihre Kompetenzgebiete, Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen.
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Das Medizintechnik-Unternehmen Specialmed hat sich auf Atemgas-Analysen spezialisiert und bietet Therapeuten und betroffenen Patienten kleine, leicht zu bedienende Atemgas-Analyse-Geräte an.
Schwerpunkte der Anwendung sind der zum Management einer Asthma- und COPD-Therapie geeignete FeNO-Atemtest - und der H2-Atemtest, der eine schnelle und unkomplizierte Diagnose einer Laktose-Unverträglichkeit dient.
Nützlich ist auch der ToxCO-II- Atemtest, da er die Erkennung von leicht zu übersehenen, lebensbedrohlichen Kohlenmonoxid-Vergiftungen ermöglicht.
Dieser Test unterstützt auch die Rauchenentwöhnung und senkt bei Ex-Rauchern das ständig vorhandene Rückfall-Risiko.
Atemgas Analysen
Atemgas Analyse Geräte
Nobreath für den FeNo-Atemtest
Gastrolyzer für den H2 Atemtest
Smokerlyser u.a. für die Raucherentwöhnung


