|
Themenwebsites Medizin A - Z
im Info-Netzwerk Medizin 2000
2.1.2026
|
|
Aktuelle
Informationen und News
rund um
die Themenkomplexe Medizin, Gesundheit und Wohlfühlen
2011
Ein
hoher Kaffee-Konsum vermindert bei Frauen das Risiko an einer Depression
zu erkranken. Je mehr Kaffee getrunken wird, um so niedriger ist das
Risiko.
Kaffee und das in dem
beliebten Getränk enthaltene Koffein standen in der Vergangenheit
immer wieder unter dem Generalverdacht, dass ein so beliebtes Genußmittel
wahrscheinlich für die Gesundheit schädlich sein müsse. Zuerst waren
es die weit verbreiteten Herz-Kreislauferkrankungen, die angeblich
durch einen hohen Kaffee-Konsums gefördert werden, später kam die
Vermutung hinzu, dass Koffein bestehende Entzündungen wahrscheinlich
weiter verschlimmert. Und selbst eine Erhöhung des Risikos an Speiseröhren-
bzw. Brustkrebs zu erkranken wurde von einigen Experten für möglich
gehalten.
Glücklicherweise erwiesen sich all diese
Vermutungen im Lauf der Zeit als unbegründete Panikmache. Weder
werden durch den regelmäßigen Genuss von Kaffee Herz-Kreislauferkrankungen
und Entzündungen gefördert, noch erhöht sich bei den Kaffee-Liebhabern
das Risiko an einem bösartigen Tumor zu erkranken.
Mittlerweile
weiß man aufgrund der Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher
Studien sogar, dass sowohl Kaffee, als auch Koffein wahrscheinlich
die Gesundheit eher fördern.
Bei den meisten in der Vergangenheit
durchgeführten Untersuchungen konnte keine Beeinflussung des jeweiligen
Erkrankungsrisikos festgestellt werden. In einigen Studien (z.B. im
Zusammenhang mit Prostata- und Brustkrebs) zeigte sich bei den Kaffetrinkern
im Vergleich zu Menschen die überhaupt keinen Kaffee mögen sogar eine
leichte Schutzwirkung des Kaffees.
Doch kaum gelang es den Forschern
einen gegen den Kaffee gerichteten Verdacht zu entkräften, wurden
neue angebliche Gesundheitsgefahren in die Diskussion eingebracht.
Einige Ärzte äußerten die Vermutung, dass in großen Mengen getrunkener
Kaffee bei Frauen möglicherweise das Risiko für Depressionen erhöht.
Erfreulicherweise konnte nun auch dieser Verdacht entkräftet werden.
In
einer jetzt im Fachblatt Archives of Internal Medicine veröffentlichten
Studie konnten die Autoren zeigen, dass Kaffee bei Frauen nicht
wie befürchtet das Risiko für Depressionen erhöht, sondern im Gegenteil
das Risiko dieser lebensbedrohlichen Erkrankungen sogar deutlich senkt.
Die Forscher kamen daher aufgrund der durchgeführten Datenanalysen
zu dem eindeutigen Schluss, dass das Depressions-Risiko bei Frauen
um so stärker abnimmt, je mehr Kaffee diese trinken.
Quelle:
Arch Intern Med. 2011;171(17):1578.
doi:10.1001/archinternmed.2011.427
mehr Informationen
hier

zur
Originalquelle
hier
(in englischer Sprache)

Der nachfolgend
dargestellte Text wurde in der werbefreien online Enzyklopädie WIKIPEDIA
unter der Lizenz
„Creative Commons Attribution/Share Alike“
für die freie
Weiterverbreitung publiziert. Nähere Angaben zu dieser Lizenz finden
Sie
hier.
Sollte Ihr Browser keine Frames darstellen, so können Sie den zum
Thema
Depressionen
und
Kaffee publizierten
Text auch
hier
abrufen.
Angaben zu früheren Versionen dieses Textes und zu den Autoren des
Beitrags finden Sie
hier.


[an error occurred while processing this directive]
Werbung im Info-Netzwerk Medizin 2000
Anzeige Es gibt keine allgemein wissenschaftlich anerkannten Regeln welche Lebensmittel
in welcher Kombination, bzw. Menge gesund sind - und welche nicht. Man kann den Eindruck gewinnen, dass jeder "Experte" eine individuell unterschiedliche Auffassung
von bestimmten Themen hat . Die wissenschaftlichen Erkenntnisse widersprechen einander und
die Ansichten variieren erheblich. Auf der Website
www.medizin-2000.de/gesunde-ernaehrung versuchen wir unsere Besucher durch unvoreingenommene Informationen in die Lage zu versetzen, sich trotz des
vorherrschenden Datenchaos ein praxistaugliches eigenes Urteil zu bilden.
Anzeige
Immer mehr im Gesundheitsssektor
engagierte Unternehmen haben die Marktlücke "Kater nach Alkoholexzess" entdeckt und vermarkten Produkte, die angeblich den Kater verhindern sollen.
Am bekanntesten ist das Produkt Myrkl des schwedischen Probiotika-Herstellers
De Faire Medical.
Myrkl ist ein
probiotisches
Nahrungsergänzungsmittel, das die
generische Wirksubstanz
AB001
enthält, die nach Angabe des Herstellers dafür sorgt, dass der im Blut
gelöste Alkohol bereits im Darm durch Aufspaltung
in seine Bestandteile "entschärft" wird - also bevor er die sensiblen Leberzellen erreichen und schädigen kann - und bevor die
natürlichen Spaltprodukte einen mit
Kopfschmerzen und Übelkeit
bzw. Sodbrennen verbundenen "Alkohol-Kater"
auslösen können.

Anzeige Die angeblich weite Verbreitung von
Penicillin-Allergien, behindert die medikamentöse Behandlung von bakteriell bedingten Infektionen.
Die vom Patienten erinnerte Diagnose wird
selten überprüft und ist oft (bis
zu 90%?) falsch.
Sie führt zum unnötigen Einsatz
von teuren Reserve-Antibiotika und
fördert die Entwicklung weiterer Antibiotika-Resistenzen.
Preisgünstiges Penicillin könnte
nach erfolgtem Test, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen, verordnet werden. Die
häufige Fehldiagnose
"Penicillin-Allergie"
führt zum unnötigen,
kontraproduktiven Einsatz teurer Reserve-Antibiotika. Auf der Website
www.allergietherapie.de/penicillinallergie
können sich Betroffene weiter informieren.
|
|
|
zum Seitenanfang
|
 |

[an error occurred while processing this directive]
|
|